Menschen in unserer Stadt

17November

Menschen in unserer Stadt

Marc Sommer, Immobilienkaufmann

Immobilien – das ist doch etwas Reelles. Und gerade in der heutigen Zeit, weiß Marc Sommer, rücken Sachwerte wieder mehr in den Mittelpunkt – zumal Immobilienpreise und Zinsen sehr attraktiv sind.

Seit April 2007 gehört der 36-Jährige zum Team von Immobilien-Stracke an der Artur-Ladebeck-Straße, schräg gegenüber der Kunsthalle. Der Unternehmensgründer kennt den Bielefelder Markt seit 20 Jahren, für sein Team hat er sich neben Sommer zwei weitere Fachleute gesucht.

Marc Sommer wurde in Hameln geboren, in den USA eingeschult und kam auf dem Umweg über Freiburg nach Bielefeld. Hier hat er zunächst bei einem Maschinenbauunternehmen eine Ausbildung als Industriekaufmann absolviert, bevor er seinen Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund absolvierte. „Ich war für Bluttransporte zuständig“, erzählt er. Da konnte es manchmal durchaus eilig werden, wenn plötzlich Blut einer seltenen Blutgruppe fehlte und aus Münster besorgt werden musste.

An den Zivildienst schloss Marc Sommer ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an, das er aber nach dem Grundstudium abbrach: „Ein längeres Praktikum bei einer Wertpapierhandelsbank in Frankfurt hatte mich auf den Geschmack gebracht“, schmunzelt er. Und er erlebte prompt die erste Krise mit, als zu Beginn des neuen Jahrtausends keine Händler mehr eingestellt wurden.

Marc Sommer orientierte sich also neu und absolvierte in Saarbrücken eine Zusatzausbildung als Diplom-Immobilienwirt. Rechtliche Fragen, die Einschätzung von Marktpreisen und vieles mehr obliegt ihm. Weil das Büro gegenüber der Kunsthalle gut angenommen wurde, hat er reichlich zu tun – und erfahrungsgemäß ist kurz vor Jahresende besonders viel los.

Im Privatleben steht bei dem 36-Jährigen seit 15 Monaten Klein-Simon im Vordergrund. Für solche Hobbys wie Surfen und Tauchen im Mittelmeer hat er jetzt erst einmal keine Zeit mehr; in den kommenden Jahren, schmunzelt er, wird wohl eher Urlaub auf Borkum gemacht – ganz kindgerecht. Sicher ist schon jetzt, dass Simon keine Angst vor großen Tieren haben wird: Schließlich haben Mama und Papa ja ein Isländerpferd.

von Sabine Schulze

Westfalen-Blatt, 17.11.2008

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