Menschen in unserer Stadt

02Januar

Menschen in unserer Stadt

Lisa-Marie Stuckmann, Auszubildende

Durch ein Schülerpraktikum ist die 19-jährige Lisa-Marie Stuckmann auf ihren jetzigen Ausbildungsberuf gekommen – sie wird Immobilienmaklerin.

Die geborene Bielefelderin ging nach der Grundschule zum Gymnasium am Waldhof. Dort musste sie in der neunten Klasse ein Praktikum machen und erfuhr durch eine Werbung von dem Immobilienmakler »Stracke Immobilien«.

»Ich wurde sehr gut aufgenommen und habe mich direkt mit allen Mitarbeitern gut verstanden. Außerdem hatte ich auch etwas zu tun und musste nicht nur Kaffee kochen«, erzählt sie über das Praktikum.

Als sie dann erfuhr, dass der Betrieb zum vergangenen Sommer eine Auszubildende suchte, beschloss sie, sich zu bewerben. Durch diese Entscheidung musste sie das Waldhofgymnasium mit Fachabitur verlassen. Das habe sie aber nicht gestört.

Und nach dem vergangenen sechs Monaten bereut sie ihren Entschluss auch nicht. »Die Arbeit gefällt mir wirklich gut und ich habe immer etwas zu tun«, sagt Stuckmann. Ihre Aufgaben umfassen alle Tätigkeiten, die anfallen: Anfragen bearbeiten, Besichtigungstermine, Fotografieren, Kontakt zu Notaren und Ähnliches. »Die Abwechslung finde ich gut, man arbeitet im Büro und hat Kontakt mit Menschen«, erzählt sie.

Außerdem kann sie auch zwei private Interessen in ihrer Arbeit umsetzen. Sie habe sich schon immer sehr für Wohnungen interessiert und sich gerne die Räume angeguckt, wenn sie in neuen Häusern war, erzählt Stuckmann. Und sie fotografieren macht sie in ihrer Freizeit auch häufig.

Außerhalb der Arbeit spielt Lisa-Marie Stuckmann Handball. Bereits seit der Grundschule ist sie bei dem Verein TuS 97 Bielefeld Jöllenbeck aktiv. »Der soziale Zusammenhalt der Mannschaft ist mir wichtig«, sagt sie. In Jöllenbeck lebt sie auch gemeinsam mit ihren Eltern und ihren beiden Schwestern.

»Zu arbeiten gefällt mir besser als die Schule, auch wenn es zeitintensiver ist«, erzählt Stuckmann. Wenn alles so weiterläuft wie bisher, hofft sie sehr darauf, nach dem Ende ihrer Ausbildung übernommen zu werden. »Ich habe mit meinem Betrieb wirklich riesiges Glück.«

von Judith Holz

Westfalen-Blatt, 02.01.2013

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